40 Jahre Disco

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Die Jubiläumstour

Tour 2012 - Disco
Mach´s noch einmal Ilja
Nach seinem großartigen Bühnencomeback im vergangenen Jahr, kommt Ilja Richter auch 2012 wieder auf die Showbühne und wird seine Fans willkommen heißen. Wie in alten Zeiten: „Hallo Freunde!“ – „Hallo Ilja“. Auf diese Weise begrüßten er und sein Publikum sich stets bei der „ZDF disco“. Die erfolgreichste deutsche Musiksendung setzte Maßstäbe und begeisterte Generationen.

In Nostalgie schwelgen, zu Discorhythmen aus den 1970ern abtanzen, Ilja Richters Sketchen lauschen - vorbei! Das Licht bleibt aus, aber der Spot geht nicht an. Mit seiner Personality-Show "40 Jahre Disco" nahm das Allroundtalent Richter nun endgültig Abschied von seinem einstigen Fernsehformat. 40 Jahre Disco, 50 Jahre Bühnenpräsenz und ein anstehender 60. Geburtstag sind Gründe genug, es noch einmal richtig krachen zu lassen.

Natürlich ganz im Stil der 70er - wie es sich gehört - mit Plateaustiefeln und schrill-bunten Glitzeroutfits. Entsprechend farbenfroh und inspirierend brachte die Band Nightfever das Siegener Publikum mit Discoklängen in Schwung. Hits von ABBA, Boney M. oder auch den Bee Gees ließen die Füße zucken, beim One-Hit-Wonder "A Walk In The Park" der Nick Straker Band machte das Siegener Publikum den Fischerchören Konkurrenz.

Auch Stargast und Publikumsliebling Chris Andrews fachte mit seinen Evergreens "Pretty Belinda" und "Yesterday Man" die Stimmung noch einmal richtig an. Eine Disco-Abschiedstournee ohne Ilja Richters Gesangseinlagen und legendären Sketche? Unvorstellbar. So nahm er erneut wortgewandt seine einstigen Schlagergäste aufs Korn, witzelte über Jürgen Marcus' ausgefeilte Kiefertechnik beim Singen, den unnachahmlichen Leidensblick eines Bata Ilic oder auch Peter Alexanders inszenierte Überraschung beim Anblick seines begeisterten Publikums.

Und auch die Songs seiner früheren Partnerin Marianne Rosenberg waren ihm einen Kommentar wert. "Das waren noch Texte", stellte er   augenzwinkernd fest und ließ keinen Zweifel daran, dass ein von ihr geseufztes "Aha" oder ein "Na-na-na-na-na-nanana" nicht zu übertreffen sind.

Nightfever

"Parodieren heißt nicht immer Verscheißern", konstatierte er anschließend und hatte auch keine Hemmungen, sich selbst als pummelige Biene oder im glitzernden Elvis-Outfit auf die Schippe zu nehmen.

Und doch konnte man einen Hauch von Kritik zu spüren, wenn er sich über den "Gemischtwarenladen mit internationalem jungen Gemüse" mokierte und im Zwiegespräch mit seinem Alter Ego, das eindrucksvoll vom Schauspieler und Comedian Gideon Rapp dargestellt wurde, unter Einspielung früherer Disco-Sequenzen der Frage nachging, wie er das alles überlebt habe. 133 Shows, 133 Quizsiegerinnen, 133 Mal "Hallo Freunde" - "Hallo Ilja!".

Nightfever
Jetzt hieß es, zumindest in Siegen, Abschied nehmen. Nightfever sang wehmütig "Thank You For The Music", und Ilja Richter fegte als Hausmeister im grauen Kittel den letzten Staub von der Bühne. Das gab's nur einmal - das ist vorbei!

Quelle: Auszüge aus der Siegener Zeitung (online) Konzertbericht (ba) vom 05.05.2012

28.04.2012 Merkers-Kieselbach,
                     Erlebnis Bergwerk Merkers,
29.04.2012 Rostock, Stadthalle (Saal 1)
30.04.2012 Berlin, Tempodrom
02.05.2012 Stuttgart, Liederhalle
03.05.2012 München, Circus Krone
04.05.2012 Siegen, Siegerlandhalle
05.05.2012 Düsseldorf, Mitsubishi
                     Electric Halle,
07.05.2012 Hamburg, CCH 2
09.05.2012 Heilbronn, Festhalle Harmonie

Nightfever - Ilja Richter

Nightfever - Ilja Richter

Tour 2011  - 40 Jahre Disco
Die Jubiläumstour

"Licht aus, Spot an!" – ILJA RICHTER ist wieder da!

Was wohl niemand mehr für möglich gehalten hätte, ist jetzt doch eingetroffen: "disco", "die erfolgreichste deutsche Musiksendung aller Zeiten", feiert ihr Bühnencomeback.

Keiner hätte gedacht, dass Ilja Richter in der Besetzung mit Middle Of The Road feat. Sally Carr, Chris Andrews, Harpo und der Cover-Band Nightfever überhaupt irgendjemanden noch hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Doch die Realität sieht anders aus: das Programm "40 Jahre disco" ist der Überraschungserfolg der Saison.

Wer aber nun glaubt, Zeuge eines sentimentalen 70er-Reivals zu werden, befindet sich auf dem Holzweg. "Ganz im Gegenteil", erläuterte Ilja Richter unlängst in einem dpa-Interview:
"Eine Tour kann nicht so wie eine Fernsehsendung sein und umgekehrt. Wir werden mit den Erinnerungen an Mode, Stars, Geschmack, Musik, Gags spielen, aber ganz im Hier und Jetzt.

Es wird keine Fernsehsendung in einer Halle sein, sondern eine Family-Show für die Fans anlässlich 40 Jahre ‘disco’.

40 Jahre Disco
 Nightfever

Es wird ein Blick zurück nach vorn. Wenn ich zurückblicke auf ein ganzes Jahrzehnt, in dem ich im Zenit meines TV-Ruhms steckte, dann tue ich das nicht unter dem Gesichtspunkt, früher war alles besser." Und so kommt "40 Jahre ‘disco’" eben als eine wie ein Maßanzug auf den Gastgeber zugeschnittene Revue-Show mit stark kabarettistisch gefärbten Zügen daher – als ein ausgeklügeltes Programm mit Anspruch, das trotzdem großen Spaß macht. In absolut bewundernswerter Weise gelingt dem mittlerweile 58-jährigen nimmermüden Tausendsassa der perfekte Spagat, einerseits die Erwartungen seiner "disco" Fans weitestgehend zu erfüllen, ohne andererseits die letzten zwei, drei Jahrzehnte seines Erwachsen-Geworden-Seins gänzlich auszulöschen.

40 Jahre Disco 

Die heimlichen Stars der Show sind zweifelsohne die begnadet guten Mädels und Jungs der Gruppe Nightfever. Auch die beiden Tänzerinnen machen einen ganz hervorragenden Job. Und die "alten Haudegen" Middle Of The Road, der fast schon prähistorische Chris Andrews (hatte seine größten Hits – inklusive "Pretty Belinda" – bereits VOR Beginn der "disco" Ära) und Harpo tun ihr Übriges dazu, dass man einen äußerst kurzweiligen Abend erlebt, zumal ihre größten Hits nun wirklich jeder kennt.

"Die Show "40 Jahre ‘disco’" wird jedoch vorrangig von dem Schauspieler Ilja Richter dominiert. So auch gleich zu Beginn mit einem 10-Minuten-"Vorspiel"-Monolog (und zwar einem Vorspiel mit vielen Höhepunkten...). "disco" sei ja immer "so eine Art Gemischtwarenladen" gewesen: "Rod Stewart, Deep Purple, Suzi Quatro" und "dazwischen Deutscher Schlager", erklärt uns Ilja.

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 Nightfever
Der Schlagerfan als solcher braucht schon ein ganz schön dickes Fell, um alles zu verdauen, was Ilja da so von sich gibt. Und die Liste derer, die richtiggehend ihr Fett wegbekommen, ist ziemlich lang: Nina & Mike, Jürgen Marcus, Peter Maffay, Vico Torriani, Dieter Thomas Heck (den trifft es richtig!), Howard Carpendale, Peter Maffay, Bata Illic ("der einzige Sänger, der mit Polypen Karriere gemacht hat"). Geradezu genüsslich seziert er den einen oder anderen Schlagertext. Hierbei macht er auch vor Peter Alexander nicht Halt. Er präsentiert den – in der Tat 40 Jahre alten Alexander-Hit – "Hier ist ein Mensch" in einer Version á la Peter Alexander meets Falco (eine solche Begegnung gab es ja auch in der Wirklichkeit) meets "Saturday Night Fever". Äußerst eigenwillig interpretiert Ilja auch den Titel "Delilah"... Und wie er erst die Rosenberg imitiert... – köstlich! 40 Jahre Disco
Im ersten Programmteil präsentieren Middle Of The Road feat. Sally Carr, Chris Andrews und Harpo zunächst einmal jeweils zwei ihrer größten Erfolge. Nach "Chirpy Chirpy Cheep Cheep" und "Soley, soley" (Middle Of The Road feat. Sally Carr) sorgt Nightfever mit "Hot Stuff" (im Original von Donna Summer) für Stimmung. Chris Andrews beweist, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Und Titel wie "To Whom It Concerns" und "Pretty Belinda" sind ohnehin regelrechte "Selbstläufer". Ilja Richter macht aus "Theater" (von Katja Ebstein) keck "Psychiater" und singt den Bobby Goldsboro-Klassiker "Honey" auf seine ganz eigene Art und Weise, bevor er sich an der deutschen Version des Gloria Gaynor-Klassiker "I Will Survive", "Ich überleb’s" (von Dunja Rajter) – mit teilweise neuem Text, zu schaffen macht. Und Nightfever zaubert mit "Ma Baker" das Boney M.-Feeling herbei. Harpo ist im ersten Programmteil mit "Horoscope" und "In The ZumZumZummernight" zu erleben. Keine 70er Party ohne die Songs der Bee Gees. Nightfever sei Dank müssen wir weder auf "Night Fever" noch "Stayin’ Alive" (mit Ilja Richter als "John Travolta") verzichten. 40-jahre-disco-2011-5

Der zweite Teil beginnt standesgemäß mit dem legendären "disco" Intro, gespielt von Nightfever. Selbstverständlich passend dazu die Begrüßung "Hallo Freunde" (- "hallo Ilja"). Nachdem sich Ilja Richter ein bisschen über Peter Maffay lustig gemacht (und auch den Song "Rocker im Maßanzug" dargeboten) hat, ist Chris Andrews mit einem Rock’n’Roll Titel und seinem Welthit "Yesterday Man" wieder an der Reihe.

Ilja Richter traut sich was bei der Gala-Show "40 Jahre ‘disco’". So kann man ihn beispielsweise auch als dicke Biene Maja erleben. Dass er sich auch selbst auf den Arm nehmen kann, beweist er mit dem Hinweis "An dieser Stelle möchte ich nur mal kurz darauf aufmerksam machen, dass ich im Jahre 2008 in Göttingen im Deutschen Theater Richard III. war", bevor er – in seinem brüllend komischen Biene-Maja-Kostüm - "Tipp tapp in die Tulpen" tappt.

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 Nightfever

Ein weiterer Höhepunkt der Show: "Substitute" von The Clout – in der phänomenalen Version von Nightfever. Dann der Harpo-Hit schlechthin: "Moviestar". Nightfever bringt uns mit "Born To Be Alive" (von Patrick Hernandez) das "Disco-Fieber" zurück, bevor Elvis Presley durch Ilja Richter seine Reinkarnation erlebt. "Ich hatte 133 Frauen", meint "Elvis Ilja" – und spielt damit auf seine 133 Quiz-Siegerinnen an. Middle Of The Road feat. Sally Carr geben mit "Bottoms Up" und "Sacramento" noch einmal in die Vollen, bevor Nightfever mit einem grandiosen ABBA-Medley, bestehend aus "Waterloo", "Gimme Gimme Gimme (A Man After Midnight"), "Money, Money, Money" und "Dancing Queen" einmal mehr ihre Klasse unter Beweis stellen. Zum "D.I.S.C.O." (im Original von Ottowan) Finale kommen noch einmal alle Künstler auf die Bühne, um wild ausgelassen noch ein kleines Tänzchen aufs Parkett zu legen. Für die Zugabe sorgt der Gastgeber selbst: Ilja Richter – "Der Letzte macht das Licht aus".

Quelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.net
Auszüge aus derm smago! Konzertbericht vom 18.05.2011

05.05.2011 Circus-Krone-Bau, München
06.05.2011 Arena, Trier
07.05.2011 Rhein-Main-Theater, Niedernhausen
08.05.2011 Rittal Arena, Wetzlar
09.05.2011 Frankenstolzarena, Aschaffenburg  
11.05.2011 Arena, Leipzig
12.05.2011 Lokhalle, Göttingen
13.05.2011 Bördelandhalle, Magdeburg
14.05.2011 Halle 7, Bremen  
15.05.2011 Admiralspalast, Berlin
17.05.2011 Kulturpalast, Dresden
18.05.2011 Stadthalle, Braunschweig
20.05.2011 Campushalle, Flensburg
23.05.2011 Westfalenhalle 3A , Dortmund
24.05.2011 Mercatorhalle, Duisburg
26.05.2011 Theater, Bamberg
28.05.2011 Liederhalle-Beethovensaal, Stuttgart

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40 Jahre Disco